So lädst du eine leere Malen-nach-Zahlen-Leinwand herunter und druckst sie
Exportiere jedes Wabihana-Bild als druckbare leere Leinwand — den nummerierten Umriss plus einen Farbschlüssel — als PDF oder PNG auf A4 oder A3. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Herunterladen und sauberen Ausdrucken.
Wabihana ist fürs Malen am Bildschirm gebaut, aber manchmal willst du die Sache in der Hand halten — einen gedruckten Umriss, den du mit echten Acrylfarben ausfüllst, an den Kühlschrank hängst oder einem Kind am Küchentisch in die Hand drückst. Genau dafür ist der Download der leeren Leinwand da: Er exportiert dein Bild als bloßen nummerierten Umriss, fertig zum Ausdrucken auf gewöhnlichem Papier. Dieser Guide zeigt, wie du sie herunterlädst, ob du PDF oder PNG nimmst, A4 oder A3, und wie du einen sauberen Druck bekommst.
Was eine „leere Leinwand“ eigentlich ist
Die leere Leinwand ist dein Bild mit weggenommener Farbe: die schwarzen Regionenumrisse und die kleinen grauen Zahlen, auf Weiß, mit einem Farbschlüssel. Es ist dieselbe nummerierte Karte, die du am Bildschirm ausmalst, nur für einen Drucker statt für ein Display aufbereitet. Nichts ist ausgefüllt — das ist der Sinn. Du (oder wer immer du es druckst) bringst die Farbe ein und ordnest jede Zahl der Palette auf dem Schlüssel zu.
So lädst du sie herunter
Die leere Leinwand entsteht aus jedem Bild, das schon in deiner Galerie liegt, also wandle zuerst dein Foto um, falls noch nicht geschehen. Dann:
- Öffne deine Galerie und such das Bild, das du drucken willst.
- Tipp auf das ⋮-Menü auf der Kachel und wähl „Leer herunterladen“.
- Wähl ein Format (PDF oder PNG) und eine Papiergröße (A4 oder A3), dann lade herunter.
Die Datei wird druckfertig gespeichert — das PDF bereits auf deine gewählte Papiergröße ausgelegt, mit einer eigenen Palettenseite, damit du immer weißt, welche Zahl welche Farbe ist.
PDF oder PNG?
Für fast alle gilt: Nimm PDF. Es ist exakt auf die Papiergröße ausgelegt, mit sinnvollen Rändern und einer eigenen Palettenseite, also druckt es korrekt ganz ohne Herumbasteln — öffnen und auf Drucken tippen. Bei einem größeren Bild wird das PDF für dich in Seiten aufgeteilt: Auf A4 bekommst du die Leinwand plus ein Palettenblatt, und auf A3 wird die Leinwand auf zwei A4-Hälften verteilt (damit sie trotzdem auf einem normalen Heimdrucker druckt), gefolgt von der Palette.
Nimm PNG nur, wenn du das rohe Bild willst — um es in ein Dokument einzufügen, es selbst zu skalieren oder es irgendwohin zu schicken, wo kein PDF geht. Es ist ein einzelnes hochauflösendes Bild ohne Seitenlayout, du bist also selbst dafür zuständig, es auf das Papier zu skalieren.
A4 oder A3: größeres Papier, größere Zonen
Die Papiergröße entscheidet, wie physisch groß jede nummerierte Region ist. Detailreiche Bilder packen viele kleine Zonen auf das Blatt, und auf A4 können diese Zonen — und ihre Zahlen — zu klein werden, um bequem zu malen. Dasselbe Bild auf A3 zu drucken verdoppelt die Fläche ungefähr, sodass jede Zone und jede Zahl größer und leichter zu handhaben wird.
So bekommst du einen sauberen Druck
Eine leere Leinwand ist nur so gut wie ihr Druck, und ein paar Druckereinstellungen machen den ganzen Unterschied.
- Mit 100 % / „tatsächliche Größe“ drucken — nie „anpassen“ oder „verkleinern“
- Etwas schwereres Papier (ab 120 g/m²), damit die Farbe nicht durchschlägt oder das Blatt wellt
- Ein Farbdruck, damit der Farbschlüssel die echten Farben zeigt
- A3 für detailreiche Bilder, damit Zonen und Zahlen malbar bleiben
- „An Seite anpassen“-Skalierung — sie verschiebt das Layout und verkleinert die Zahlen
- Dünnes Kopierpapier für alles, was feuchter ist als Buntstifte
- Graustufendruck, der die Farben des Farbschlüssels verliert
- Eine sehr detailreiche Leinwand auf ein einzelnes A4-Blatt quetschen
Wenn du den Ausdruck mit echten Acrylfarben oder Gouache bemalst, hält schwereres Papier (oder ein leichter Karton) ihn flach und verhindert, dass die Farbe durchschlägt. Für Buntstifte oder Filzstifte reicht gewöhnliches Druckerpapier. Und wenn du lieber auf einer echten gespannten Leinwand malst als auf Papier, wird der Ausdruck zu deiner Vorlage — sieh dir an, wie du den Umriss von Papier auf Leinwand überträgst.
Was du damit anstellen kannst
Eine gedruckte leere Leinwand ist erstaunlich vielseitig. Sie ist eine Bildschirmpause, die dasselbe Bild auf Papier weiterlaufen lässt; eine fertige Beschäftigung für Kinder oder eine Gruppe, bei der jede und jeder die eigene Kopie ausmalt; und ein schönes, günstiges Geschenk — druck ein Porträt von jemandes Haustier, leg ein kleines Farbset dazu, und schon hast du etwas Persönliches gemacht. Mehr dazu erzählen wir im Geschenkeratgeber, und über die größeren Abwägungen zwischen Papier und Bildschirm in digital gegenüber physisch beim Malen nach Zahlen.
Das eine, was du vorausplanen solltest: Detailreiche Bilder, die am Bildschirm glänzen, können auf Papier fummelig sein, weil es abseits des Displays kein Zoomen gibt. Wenn du weißt, dass du drucken wirst, ergibt eine niedrigere Detailstufe eine freundlichere Leinwand — siehe wie die Farbanzahl die Schwierigkeit verändert. Ansonsten verwandle zuerst ein Foto in ein Bild und hol dir dann seine leere Leinwand, wann immer du es vom Bildschirm holen willst.
Häufige Fragen
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