Leere Malen-nach-Zahlen-Vorlage herunterladen und drucken
Exportiere jedes Wabihana-Bild als druckbare leere Vorlage — die nummerierte Kontur, ein Farbschlüssel und eine Mischanleitung — als PDF, PNG oder SVG von A5 bis A2. Schritt für Schritt zum sauberen Ausdruck.
Wabihana ist zum Malen am Bildschirm gebaut, aber manchmal willst du die Sache in der Hand haben — eine gedruckte Kontur, die du mit echtem Acryl ausmalen, an den Kühlschrank hängen oder einem Kind am Küchentisch hinlegen kannst. Dafür ist der Download der leeren Vorlage da: Er exportiert dein Bild als nackte nummerierte Kontur, fertig zum Drucken auf gewöhnlichem Papier. Dieser Ratgeber zeigt, wie du sie herunterlädst, welches Format und welche Größe du nimmst, was die Mischanleitung dir bringt und wie ein sauberer Druck gelingt.
Was eine „leere Vorlage" eigentlich ist
Die leere Vorlage ist dein Bild, dem die Farbe weggenommen wurde: schwarze Flächenkonturen und kleine graue Zahlen auf Weiß, dazu ein Farbschlüssel. Es ist dieselbe nummerierte Karte, die du am Bildschirm ausmalst, nur für einen Drucker gesetzt statt für ein Display. Nichts ist ausgefüllt — genau darum geht es. Die Farbe bringst du ein (oder wer auch immer sie ausmalt), indem du jede Zahl mit der Palette abgleichst.
Es ist eine Datei, und nur eine Datei. Wir verkaufen und verschicken weder Farbe noch Pinsel noch vorgedruckte Leinwand, alles nach dem Download organisierst also du. Eine ausführlichere Tour durch das, was in der Datei landet, gibt es auf der Seite zur druckbaren Vorlage.
So lädst du sie herunter
Die leere Vorlage entsteht aus jedem Bild, das schon in deiner Galerie liegt — wandle also zuerst dein Foto um, falls noch nicht geschehen. Dann:
- Öffne deine Galerie und such das Bild, das du drucken willst.
- Tippe auf das ⋮-Menü seiner Kachel und wähle „Leere Vorlage herunterladen".
- Wähl ein Format (PDF, PNG oder SVG) und ein Papierformat (A5, A4, A3 oder A2) und lade herunter.
Die Datei wird druckfertig gespeichert, mit einer eigenen Palettenseite, damit du immer weißt, welche Zahl welche Farbe ist. Zwei Dinge, bevor du den Knopf suchst: Er erscheint erst, wenn ein Bild fertig generiert ist, nicht während der Vorschau — und er sitzt in der Web-App, nicht in den mobilen Apps.
PDF, PNG oder SVG?
Für fast alle gilt: nimm PDF. Es ist exakt auf dein Papierformat gesetzt, mit vernünftigen Rändern und einer eigenen Palettenseite, druckt also ohne Gefummel — öffnen und drucken. Außerdem ist es das einzige Format, das die Mischanleitung mitbringt.
Nimm PNG, wenn du das rohe Bild willst — für ein Dokument, zum eigenen Skalieren oder für eine Stelle, die kein PDF annimmt. Es ist ein einzelnes hochaufgelöstes Bild ohne Seitenlayout, das Skalieren aufs Papier übernimmst du.
SVG ist die Vektorvariante. Sie hat überhaupt keine Auflösung, dieselbe Datei druckt also in Postkartengröße genauso scharf wie in Postergröße, und sie öffnet sich in einem Zeichenprogramm oder einem Schneideplotter. Motiv, Farbschlüssel und Zahlen liegen auf getrennten Ebenen: Du kannst die Legende mit einem Klick löschen oder die Konturen in Folie schneiden und nie drucken.
Papierformat: größeres Blatt, größere Flächen
Das Papierformat entscheidet, wie groß jede nummerierte Fläche physisch wird. Detaillierte Bilder packen sehr viele kleine Flächen aufs Blatt, und auf einem kleinen Blatt werden diese Flächen — und ihre Zahlen — zu klein zum bequemen Ausmalen. Ein Format größer verdoppelt die Fläche ungefähr, damit gewinnen Fläche und Zahl deutlich.
Für die großen Formate brauchst du keinen Großformatdrucker. Alle Seiten, die wir erzeugen, sind A4 — eine A3-Vorlage druckt deshalb als zwei A4-Blätter, eine A2-Vorlage als vier, und du klebst sie an den Kanten zusammen. A5 geht in die andere Richtung: ein einzelnes kleines Blatt, gut für Kinder und für alles, was in einem Rutsch fertig werden soll.
Die Mischanleitung
Schalte die Mischanleitung ein (sie ist standardmäßig an und funktioniert nur mit PDF), und die Palettenseite ist keine Reihe von Farbfeldern mehr, sondern ein Rezeptblatt. Jede Farbe des Bildes wird als Mischung aus einem kleinen Tubensatz neu geschrieben: zu jeder gehören ihr Farbfeld, ihre Zahl, wie viel des Bildes sie einnimmt, und das Rezept selbst — etwa Titanweiß 96% + Ultramarinblau 4%. Eine Farbe, die der Satz nicht ganz erreicht, ist mit ≈ markiert: mischen und dann nach Augenmaß nachjustieren.
Den Satz wählst du: 6, 12 oder 18 Tuben. Ein größerer Satz kauft dir genauere Treffer bei einer Handvoll sperriger Farben und etwas kürzere Rezepte; ein anderes Bild wird daraus nicht, mit sechs Tuben anzufangen ist also völlig in Ordnung. Das letzte Blatt druckt eine Einkaufsliste mit genau den Farben, die die Rezepte verlangen, jede mit dem Pigmentcode von der Tube — PW6, PY35, PB29. Diese Codes druckt jeder Hersteller auf die Tube, die Liste funktioniert also bei jeder Marke und in jeder Preisklasse. Mehr zur Farbe selbst steht in Farben auswählen und mischen.
Auf Leinwand statt auf Papier malen
Wenn du lieber auf einem echten Keilrahmen malst, wird der Ausdruck zu deiner Schablone: durchpausen mit Graphitpapier, mit einem Raster übertragen oder projizieren. Dazu gibt es einen ganzen Ratgeber — wie du die Kontur vom Papier auf die Leinwand bringst.
Eine Möglichkeit steckt im Download-Dialog selbst. Schalte Spiegeln ein, und das Motiv wird waagerecht umgedreht — genau das brauchst du für einen Bügeltransfer: seitenverkehrt gedruckt, landet er richtig herum, sobald du ihn auf Stoff oder Leinwand presst. Die Palettenseite bleibt ungespiegelt, weil du sie liest statt sie zu übertragen, und der Dateiname bekommt den Zusatz -mirror, damit du die beiden Kopien später nicht verwechselst.
Sauber drucken
Eine leere Vorlage ist nur so gut wie der Druck, und ein paar Druckereinstellungen machen den ganzen Unterschied.
- Auf 100% drucken / „tatsächliche Größe" — nie „anpassen" oder „verkleinern"
- Etwas schwereres Papier (ab 120 g/m²), damit Farbe nicht durchschlägt oder das Blatt wellt
- Farbdruck, damit der Farbschlüssel die echten Farben zeigt
- Ein größeres Blatt für detaillierte Bilder, damit die Flächen malbar bleiben
- Die Skalierung „an Seite anpassen" — sie verschiebt das Layout und schrumpft die Zahlen
- Dünnes Kopierpapier für alles, was feuchter ist als ein Stift
- Graustufendruck, der dem Farbschlüssel die Farben nimmt
- Ein sehr detailliertes Bild auf ein einzelnes kleines Blatt quetschen
Wenn du den Ausdruck mit echtem Acryl oder Gouache bemalst, hält schwereres Papier (oder ein dünner Karton) ihn flach und verhindert, dass die Farbe durchschlägt. Für Stifte oder Marker reicht normales Druckerpapier.
Was du damit machst
Eine gedruckte leere Vorlage ist erstaunlich vielseitig. Sie ist eine Bildschirmpause, die dasselbe Bild auf Papier weiterführt; eine fertige Beschäftigung für Kinder oder eine Runde, bei der jeder seine eigene Kopie ausmalt; und ein schönes günstiges Geschenk — druck das Porträt von jemandes Haustier, leg ein kleines Farbset dazu, und du hast etwas Persönliches gemacht. Mehr dazu im Ratgeber für persönliche Geschenke, und zu den Abwägungen zwischen Papier und Bildschirm in Malen nach Zahlen digital oder auf Papier.
Eins solltest du vorher bedenken: Detaillierte Bilder, die am Bildschirm glänzen, können auf Papier fummelig sein, weil es außerhalb des Displays keinen Zoom gibt. Wenn du weißt, dass du drucken wirst, ergibt eine niedrigere Detailstufe die freundlichere Vorlage — siehe wie die Farbanzahl die Schwierigkeit verändert. Ansonsten verwandle zuerst ein Foto in ein Bild und hol dir seine leere Vorlage, wann immer du es vom Bildschirm holen willst.
Häufige Fragen
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